Filmkritik

Einen Paukenschlag vom Glück entfernt

Andre Hörmann produzierte zusammen mit Heike Kunze und Max Milhahn den Film  „Andrew“. Das ist gleichzeitig der Name des Protagonisten. Der bemerkenswert ehrgeizige Junge wohnt zusammen mit seiner Großmutter in einem der ärmsten Viertel New Orleans, möchte Drum Major in seiner Blaskapelle werden und diese zum Karnevalsumzug anführen.

Andrew with Great FanfareAndrew übt rund um die Uhr das Marschieren, das Stab schwingen und natürlich auch das Anführen seiner Blaskapelle. Dabei wird ihm von seinem besten Freund geholfen. Der hat es schon zum Drum Major geschafft und das, obwohl er erst 6 Jahre alt ist. Zwischen den Proben für den Umzug lernt Andrew sehr viel für die Schule. Er will der Erste seiner Familie sein, der ein College besucht.

Außerdem macht er viel Sport um fit für das Marschieren zu sein. Auch seine Bandkollegen lässt er Liegestütze machen, wenn sie während der Probe nicht zuhören. Er versucht so zu zeigen, dass er der Anführer sein kann. All diese Mühe zahlt sich aus: Andrews Lehrer ernennt ihn zum neuen Drum Major. Er darf neben seinem besten Freund zum Karnevalsumzug das machen, was er am liebsten tut. Andrew zeigt sein strahlendstes Lächeln, seine Mutter steht im Publikum und ruft ihm zu wie stolz sie auf ihn ist. Dass sie da ist bedeutet ihm viel, weil sie nicht mit ihm zusammen in New Orleans wohnt und er sie daher selten sieht.

Der Film zeigt, dass man nie den Mut verlieren darf. Denn wenn man etwas wirklich erreichen will, kann man es schaffen. Ein sehr motivierender Film, der dazu anregt auch die eigenen Ziele mit aller Energie in Angriff zu nehmen.

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