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Ein alter Hase mit Lampenfieber

Eigentlich ist er ein alter Hase im Festivalgeschäft – Claas Danielsen leitet schon seit acht Jahren das DOK-Festival Leipzig. Vor der Eröffnung liegen seine Nerven trotzdem blank, immerhin hat er im ersten Jahr seines Jobs die Eröffnungsrede verhauen. Um sich ein wenig vom Lampenfieber abzulenken, hat Claas Danielsen bei den DOK Spotters vorbei geschaut und ihnen verraten, worauf er sich in diesem Jahr am meisten freut:

 

„[Am meisten freue ich ich auf] Robert Drew. Das ist ein Pionier des amerikanischen Dokumentarfilms. Der ist schon 87 Jahre alt und kommt extra nach Leipzig geflogen, um uns 2 seiner Filme zu zeigen, die er Anfang der 60er Jahre gedreht hat. Das sind ganz besondere Filme, die sind zwar schwarz-weiß sind, aber trotzdem total aufregend. Weil er damals z.B. mit seinen Kollegen zusammen über den ganz jungen Präsidenten John F. Kennedy gedreht hat und dokumentiert hat wie er seinen Vorwahlkampf geführt hat und wie er überhaupt Präsident wurde. Deswegen bin ich sehr gespannt was er zu erzählen hat.“

Im weiteren Gesprächsverlauf erläuterte uns Claas Danielsen unter anderem die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der DOK-Festivals von 2003 und 2011.

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