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„Betrug“ eröffnet das DOK-Festival

Am Montagabend begann die 60. Ausgabe von DOK Leipzig. Vor rund 700 Zuschauern eröffnete Knut Elstermann das diesjährige Festival unter dem Motto „Nach der Angst“.

Im Kinosaal bei der Eröffnung des Festivals

Mit Taylor Swift im Ohr beginnt das 60. DOK Festival Leipzig. „I shake it off“, singt sie, „I shake it off“. Auf der Leinwand schüttelt ein Hund seine Gliedmaßen aus, alle auf einmal, alle in verschiedene Richtungen. Shake it off – Schüttel‘ es ab.

Der Hund schüttelt sich das Wasser aus dem Fell, Taylor Swift tanzt alle miesen Kommentare weg. Und das DOK Leipzig ruft dazu auf, die Angst abzuschütteln. „Nach der Angst“ lautet das Motto des diesjährigen Festivals.

„Nach der Angst ist vor der Veränderung“ sagte Staatsministerin Monika Grütters in ihrer Eröffnungsrede. Leipzigs Kulturbürgermeisterin spricht davon, dass Veränderung und Komplexität der Normalzustand wären und „Nie alles so bleiben wird, wie es ist“. Diesen Beweis liefere die Geschichte.

Leena Pasanen, die Festival-Direktorin, legt in ihrer diesjährigen Rede besonderes Augenmerk auf die weiblichen Filmemacherinnen. Sie bedauert, dass es im Deutschen Wettbewerb nur einen einzigen Film von einer weiblichen Regisseurin gäbe. Ab nächstem Jahr wünsche sie sich eine Frauenquote.

Regisseur David Spaeth

Das Festival-Motto und der Eröffnungsfilm – diese Verbindung erschließt sich nicht sofort. Der Film „Betrug“ von David Spaeth ist ein dokumentarischer Krimi. Er handelt von Bastian, der in einem Münchener Kindergarten dazugehören möchte: Zu den Architekten, Psychologen, Innenausstattern und Malern. Also wird Bastian zum Hochstapler.

Die DOK-Spotter Jannik, Titus und Aaron haben den Eröffnungsfilm „Betrug“ sehr unterschiedlich wahrgenommen.

Jannik, Titus und Aaron über den Eröffnungsfilm Betrug
Jannik, Titus und Aaron über den Eröffnungsfilm Betrug

Ein Kritikpunkt am Eröffnungsfilm – der gesamte Film findet nur auf der Couch statt.

Ein Gedanke zu „„Betrug“ eröffnet das DOK-Festival

  1. Hallo Jannik, Titus und Aaron, leider habe ich den Film noch nicht gesehen, aber ich bin ehrlich beeindruckt wie kritisch und reflektiert ihr Euch mit damit auseinandersetzt. Danke Dok Spotters, ihr macht Lust auf mehr!

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