In “We Shall Return” werden wir mit ins Westjordanland genommen und folgen über 11 palästinensischen Gemeinschaften, die durch israelische Streitkräfte und Siedler vertrieben werden. Der Film dokumentiert unterschiedliche Stadien der Vertreibung und den Widerstand dagegen. Wir tauchen ein in eine Welt, geprägt von Gefühlen der Unruhe und Angst, geprägt von andauernder Anspannung und Sorge vor erneuter Flucht. Über das 360°-Format des Filmes und Handyaufnahmen, welche Angriffe auf palästinensische Familien dokumentieren, bekommen wir das Gefühl die Gewalt hautnah mitzuerleben.
Der Film wird im Rahmen des DOK Neuland gezeigt, welches den diesjährigen Fokus auf “Landslide” setzt: Es geht um Veränderungen, langsam schleichende und abrupte, natürliche und menschengemachte.
Im Interview zeichnen uns Faiz Abu Rmeleh und Keren Manor ein Bild von der Situation im Westjordanland, erzählen von Angriffen auf die Filmcrew und dem andauernden Gefühl der Angst, Beklemmung und Ungewissheit:
Ariadne & Anastasiia
Titelbild: © DOK Leipzig 2026, We Shall Return, Keren Manor, Faiz Abu Rmeleh
