„It’s a sad story of gentrification“

Jasmine Alakari begleitet in ihrem Dokumentarfilm Free Zone einen jungen iranischen Anarchisten namens Abtin, der nach seiner Flucht in Griechenland lebt. Dort tritt er im Athener Stadtteil Exarchia als Aktivist auf, besetzt Häuser und setzt sich für die Rechte Geflüchteter ein – und läuft dabei Gefahr, seinen Aufenthaltsstatus zu verlieren.

Guten Abend, ihr Schönen!

Eingeleitet wurde die diesjährige Ausgabe von DOK Leipzig im Schauspielhaus. Dort wurde das Festival mit dem Film „Guten Abend, du Schöne“ feierlich eröffnet. Die DOK Spotters Malou und Vanja waren dabei und teilen ihre Eindrücke der Eröffnungsveranstaltung aus der Perspektive als Festivalreporterinnen.

“There is a silent war in the West Bank”

In “We Shall Return” werden wir mit ins Westjordanland genommen und folgen über 11 palästinensischen Gemeinschaften, die durch israelische Streitkräfte und Siedler vertrieben werden. Im Interview zeichnen uns Faiz Abu Rmeleh und Keren Manor ein Bild von der Situation im Westjordanland, erzählen von Angriffen auf die Filmcrew und dem andauernden Gefühl der Angst, Beklemmung und Ungewissheit.

„Das Private und Politische sind immer miteinander verbunden“

Im Dokumentarfilm „Auber 89“ steht der Konflikt zwischen jung und alt im Vordergrund. Mittels Archivaufnahmen von Sanierungsdebatten aus den 80ern offenbaren sich deutliche Unterschiede zwischen den Bedürfnissen von jüngeren und älteren Bewohner*innen. Die DOK Spotter haben Regisseur Giuseppe Schillaci für ein Interview getroffen und sprechen mit ihm über sein Film.

„The core is their friendship“

Zur diesjährigen Eröffnung von DOK Leipzig wurde nicht nur „Guten Abend, du Schöne“ von Ina Borrmann gezeigt, sondern vorab auch der Stop-Motion-Kurzfilm „Zellenkumpel“ von Melle Windig. Wir konnten die Stars des Abends interviewen und hatten dabei nicht nur den Regisseur zu Gast, sondern auch seine liebevoll gestalteten Puppen, den mürrischen Waschbär Sam und seinen gutmütigen Kompagnon, Seekuh Bob.

„We thought it was oil. But it was blood“

„We thought it was oil but it was blood“, sagt eine Person im Dokumentarfilm „Hope is a word“. Die Worte beziehen sich auf die weitreichende Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie im Nigerdelta in Nigeria. Doch die davon betroffenen Menschen bleiben nicht stumm. So motiviert der Aktivist Nnimmo Bassey in Workshops junge Menschen durch Dichtung ihre Stimmung zu äußern und laut zu werden.

„Everything alive changes“

Mittelpunkt von „The Nights“ ist die in Buenos Aires lebende La Pichi, deren Leben märchenhaft in verschiedenen Geschichten erzählt wird. Wir haben ein Interview mit der Regisseurin Ana Bovino und La Pichi geführt, in dem wir unter anderem über Veränderung als Konstante im Leben und im Film sprechen.

„I lost my colours“

In Florinda Ciucios Kurzfilm “In memory of” tauchen wir ein in ein Gaza, das so heute nicht mehr existiert, ein Gaza aus der Erinnerung von Mohammed Imrani. Nur mit Bleistift, Papier und seiner Stimme bringt Mohammed uns in eine Stadt, die zerstört wurde. Farben verwendet er beim Zeichnen nicht, sie hat er aufgrund des Krieges verloren.

Die Filme von morgen

Beim ARD TopDocs Wettbewerb treten verschiedene Produktionsteams mit ihren Ideen für neue Dokumentarfilme gegeneinander an. Aus insgesamt 52 Einreichungen schafften es drei Projekte ins Finale. Das Gewinnerteam erhält die Chance, seine Filmidee mit bis zu 300.000 Euro Unterstützung der ARD umsetzen. Die DOK Spotters waren beim Finale dabei.