„Das Private und Politische sind immer miteinander verbunden“

Im Dokumentarfilm „Auber 89“ steht der Konflikt zwischen jung und alt im Vordergrund. Mittels Archivaufnahmen von Sanierungsdebatten aus den 80ern offenbaren sich deutliche Unterschiede zwischen den Bedürfnissen von jüngeren und älteren Bewohner*innen. Die DOK Spotter haben Regisseur Giuseppe Schillaci für ein Interview getroffen und sprechen mit ihm über sein Film.

„The core is their friendship“

Zur diesjährigen Eröffnung von DOK Leipzig wurde nicht nur „Guten Abend, du Schöne“ von Ina Borrmann gezeigt, sondern vorab auch der Stop-Motion-Kurzfilm „Zellenkumpel“ von Melle Windig. Wir konnten die Stars des Abends interviewen und hatten dabei nicht nur den Regisseur zu Gast, sondern auch seine liebevoll gestalteten Puppen, den mürrischen Waschbär Sam und seinen gutmütigen Kompagnon, Seekuh Bob.

„We thought it was oil. But it was blood“

„We thought it was oil but it was blood“, sagt eine Person im Dokumentarfilm „Hope is a word“. Die Worte beziehen sich auf die weitreichende Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie im Nigerdelta in Nigeria. Doch die davon betroffenen Menschen bleiben nicht stumm. So motiviert der Aktivist Nnimmo Bassey in Workshops junge Menschen durch Dichtung ihre Stimmung zu äußern und laut zu werden.

„Everything alive changes“

Mittelpunkt von „The Nights“ ist die in Buenos Aires lebende La Pichi, deren Leben märchenhaft in verschiedenen Geschichten erzählt wird. Wir haben ein Interview mit der Regisseurin Ana Bovino und La Pichi geführt, in dem wir unter anderem über Veränderung als Konstante im Leben und im Film sprechen.

„I lost my colours“

In Florinda Ciucios Kurzfilm “In memory of” tauchen wir ein in ein Gaza, das so heute nicht mehr existiert, ein Gaza aus der Erinnerung von Mohammed Imrani. Nur mit Bleistift, Papier und seiner Stimme bringt Mohammed uns in eine Stadt, die zerstört wurde. Farben verwendet er beim Zeichnen nicht, sie hat er aufgrund des Krieges verloren.

Die Filme von morgen

Beim ARD TopDocs Wettbewerb treten verschiedene Produktionsteams mit ihren Ideen für neue Dokumentarfilme gegeneinander an. Aus insgesamt 52 Einreichungen schafften es drei Projekte ins Finale. Das Gewinnerteam erhält die Chance, seine Filmidee mit bis zu 300.000 Euro Unterstützung der ARD umsetzen. Die DOK Spotters waren beim Finale dabei.

„Wir waren Kinder und haben es nicht mitbekommen“

Nazieh, Shazieh und Hanieh aus Afghanistan wollen eigentlich mit ihrer Familie nach Deutschland. Doch dann werden sie getrennt, die Mutter reist nach Deutschland, die Schwestern bleiben in einem Flüchtlingslager in Griechenland. Der Film „Moving Sisters“ erzählt ihre Geschichte. Wir haben zwei der Schwestern und den Regisseur zum Interview getroffen.

„Why do we keep the things that we keep?“

Im Mittelpunkt von Paul Dallas‘ Kurzfilm Division steht ein Mann namens RC, der aufgrund der US-Einwanderungsbehörde ICE gezwungen ist, seine Wohnung und das Land innerhalb weniger Tage zu verlassen. Wer ist RC und was hat Paul Dallas dazu bewegt, genau diese Geschichte zu erzählen? Diese und weitere Fragen beantwortet uns der Regisseur in unserem Interview.

„Ich muss immer erreichbar sein“

Christin Schulz ist mittlerweile seit 6 Jahren Festivalproduzentin von DOK Leipzig. Auch die diesjährige Ausgabe hat sie schon lange im Voraus geplant. Wir haben Christin Schulz vor Festivalbeginn getroffen und gefragt, wie die Zeit vor und während DOK Leipzig eigentlich für sie aussieht und welche Herausforderungen ihr Beruf mit sich bringt.