Traumjob Volunteer?

180 Volunteers arbeiten dieses Jahr vor und hinter den Kulissen des DOK Leipzig. Die DOK Spotters haben sie begleitet – im Kino, im Gäste-Office und am Infostand in der Fußgängerzone. Wie sieht der Volunteer-Alltag eigentlich aus? Und wie nehmen die freiwilligen Helfer*innen die Festival-Stimmung wahr? Die DOK Spotters haben nachgefragt.

Kino hinter Gittern

Das Gefängnis ist bei uns meistens nicht die erste Assoziation mit Kino. Doch „DOK im Knast“ verbindet diese vermeintlich nicht zusammenpassenden Begriffe, indem eine Jury aus Inhaftierten jedes Jahr einen – diesmal sogar zwei – Gewinnerfilme küren darf. Die DOK Spotters waren dabei und berichten von der Knast-Kino-Erfahrung.

Sensible Reise in die Vergangenheit 

Die Regisseurin Laura Coppens verknüpft in ihrem Film Sedimente auf filmisch-reflexive Weise autobiografische Elemente mit einer historischen Analyse der deutschen Vergangenheit. Durch die dialogische Struktur zwischen Enkelin und Großvater entsteht ein mehrdimensionales Narrativ, das individuelle Erinnerung und kollektives Gedächtnis eng miteinander verbindet.

Aus nächster Nähe

Claire Simon hat einen Film über die Texte der französischen Autorin Annie Ernaux gedreht, indem sie mit ihrer Kamera Jugendliche bei sowohl privaten, vor allem aber Unterrichtsgesprächen begleitet. In Klassenzimmern und auf Schulhöfen diskutieren Schüler*innen über die Bücher Ernauxs. Dabei schafft es Simon, den Schüler*innen auf Augenhöhe zu begegnen.

Der Startschuss zum Filmmarathon

Endlich ist die 68. Ausgabe des DOK Leipzig gestartet. Die DOK Spotters waren beim Eröffnungsfilm und haben es sich nicht nehmen lassen, dem Publikum vor dem Kinosaal ein paar Fragen zu stellen. Die vielfältigen Antworten geben der Jugendredaktion einen ersten Einblick in das Festivalpublikum und dessen Erwartung an den Eröffnungsfilm.