Impfen – Ja oder Nein? 


David Sieveking, der Macher von Filmen wie „Vergiss mein Nicht“ oder „David wants to fly“, ist auch in diesem Jahr mit einem sehr persönlichen Film auf dem Festival. In „Eingeimpft“  beschäftigt er sich mit einer der wohl schwierigsten Fragen für Eltern: Impfen – ja oder nein?

Sieveking gibt im Film Einblicke in sein privates Leben und in seine umfassenden Recherchen zu dem Thema.

Zu Beginn des Films stellt David Sieveking seine Familie vor und gibt Einblicke in den Familienalltag. Als die kleine Tochter Zaria geboren wird, kommt auf einmal die Diskussion des Impfens auf. Für Sieveking ist es fast selbstverständlich, dass die Tochter geimpft werden soll. Doch seine Frau ist da ganz anderer Meinung, denn ihr Körper reagiert extrem empfindlich auf Impfstoffe. Sie will ihre Tochter davor schützen. Die kleine Zaria ist zudem völlig gesund und entwickelt sich hervorragend.

Es beginnt eine lange Zeit voller Recherchearbeit, um dem Thema auf den Grund zu gehen. Und zwar nicht nur zu Hause: Sieveking reist um die ganze Welt um mehr über das Thema zu erfahren. Seine Recherchen führen ihn von Frankreich nach Guinea-Bissau und schließlich bis nach Dänemark.

Er kommt mit Hilfe eines ehemaligen Experten des Paul-Ehrlich-Instituts einem Impfskandal auf die Spur und spricht mit Experten von verschiedenen Pharmakonzernen und Forschungsinstituten. Ein Experte aus Dänemark lädt ihn zu seiner Forschungsreise nach Afrika ein, Sieveking nimmt die Einladung an und folgt dem Experten nach Guinea-Bisseau. In Dänemark werden die Ergebnisse dann ausgewertet.

Schlussendlich ist für Sieveking und seine Frau die Meinung des Experten aus Dänemark besonders ausschlaggebend. Dieser hat über mehrere Jahrzehnte Studien in Afrika durchgeführt. Dabei ist er zu einem interessanten Schluss gekommen.

Das Ergebnis des Dokumentarfilms ist kein klares „Ja“ oder „Nein“. Im Filmgespräch nach dem Screening auf dem DOK-Festival betont Regisseur David Sieveking, dass er den Film als eine Art Denkanstoß und nicht als eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sieht.


Meiner Meinung nach ist „Eingeimpft“ ein Film, der zum Nachdenken anregt. Es werden viele verschiedene Aspekte des Impfens aufgezeigt, trotzdem fehlt es dem Dokumentarfilm nicht an Humor. Vor allem der persönliche Aspekt aus dem Leben David Sievekings macht den Film sehr sehenswert.

Wir wollten wissen, wie der Film auf die Zuschauer wirkt und haben ihnen nach der Vorstellung zwei Fragen gestellt:

Hat sich Ihre Meinung zum Thema Impfen durch den Film geändert?

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Hat der Film Ihnen einen Denkanstoß gegeben?

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Eingeimpft ist eine subjektive Dokumentation, voller Liebe und Witz. David Sieveking ist es mit diesem Film wieder einmal gelungen, einen seiner Filme ins Kino zu bringen. Ein Stoff zum Nachdenken – aus dem Leben David Sievekings.

„Eingeimpft“ kommt im Frühjahr 2018 ins Kino.

Ein Artikel von Lina Reich 

 

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